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Food for Thought

Mo 11.07.2016

Autor : Corinne Rüetschi

Anlässlich der ART Basel veranstaltete der Schweizer Badspezialist Laufen am 16. Juni wieder ein begleitendes Symposium am Unternehmenssitz in Laufen/Schweiz. Im Rahmen des „Architecture during Art“ Symposiums setzte sich die gemeinsam mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia konzipierte Veranstaltung „Release Architecture“ mit der Zukunft der Architektur im Spannungsfeld digitaler Planungs-, Fertigungs- und Bautechnologien auseinander. Über 140 Fachbesucher verfolgten im Laufen Forum die anregende Podiumsdiskussion zwischen den Architekten Benjamin Dillenburger, Christian Kerez und Ruy Ohtake aus Brasilien.

Ziel der Veranstaltung in Laufen war es, eine Diskussion anzuregen, wie Architektur und Raum heute gedacht werden müssen und welche Rolle die digitalen Technologien dabei spielen. Von der Recherche über die Fertigungsprozesse bis hin zu den Bautechnologien verändert digitales Denken die Architektur und bringt neue Ideen und Freiheiten mit sich, wie etwa der „Incidental Space“ demonstriert, die von Christian Kerez kuratierte Ausstellung im Schweizer Pavillon der 15. Architekturbiennale in Venedig.

Wo kann neue Architektur entstehen?

Im Kopf? Im Computer? Im Chemielabor? Wie orientieren sich Architekten in den neuen Wissensgebieten? Wie können traditionelle Vorstellungen von Architektur transformiert werden? Welche Herausforderungen, welche Chancen bieten sich?


Für die Diskussion dieser Fragen hatten Pro Helvetia und Laufen das Podium hochkarätig besetzt: Moderiert von Anh-Linh Ngo, Architekt, Autor und Herausgeber des ARCH+ Journal of architecture and urbanism, und der Kunsthistorikerin Sandra Oehy debattierten Benjamin Dillenburger, Assistenz-Professor für digitale Bautechnologien an der ETH in Zürich, Christian Kerez, Professor für Architektur und Design an der ETH in Zürich, sowie der brasilianische Architekt Ruy Ohtake.


Von handgefertigten Skizzen und Computern, die neue Formen erfinden

Da die Podiumsteilnehmer verschiedenen Generationen angehörten, entspann sich eine rege Diskussion mit sehr unterschiedlichen Ansichten darüber, wie Architektur heute gedacht werden kann. Der brasilianische Stararchitekt Ruy Ohtake bekannte beispielsweise: „Ich habe gar keinen Computer in meinem Büro … Die erste Skizze muss vom Kopf direkt aufs Blatt fliessen.“ Benjamin Dillenburger dagegen fertigt überhaupt keine Skizzen an, sondern lässt ein selbst entwickeltes Computerprogramm selbstständig komplexe Formen erfinden. „Wir brauchen den Rechner um neue Formen zu finden“, so Dillenburger. Christian Kerez wiederum hat das Modell seiner Raumskulptur „Incidental Space“ für den Schweizer Pavillon sogar im Chemielabor erschaffen. „Das Modell ist ein Zufallsprodukt“, verrät Kerez, der generell erforschen möchte, wie Räume entstehen.


Im Verlauf der Debatte kristallisierten sich dennoch fünf zentrale Thesen heraus, die wie ein roter Faden die Beiträge der Diskutanten miteinander verbanden.


1. Exploration:
Aufgabe von Architekten ist es, tradierte Vorstellungen von und über Architektur zu ändern. Design wird dabei als Prozess verstanden, der sich auf das Unbekannte als Ausgangspunkt für die Erkundung neuer Wissensgebiete einlässt. Um neue Bereiche zu besetzen, ist es unerlässlich, sich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.


2. Forschung:
Die Möglichkeiten und Grenzen, wie Architektur heute gedacht, gebaut und erlebt werden kann, müssen ausgelotet werden – sowohl technisch als auch imaginativ. Das Vertiefen in die Prozesse der Planung und Errichtung von Gebäuden kann Erkenntnisse zu Fragen der Repräsentation, zur Theorie des Designs und der Gestaltung der Umwelt liefern.


3. Sensibilität:
Gute Architektur kann Lebenserfahrungen optimieren. Dazu müssen Architekten visualisieren, wie Menschen einen Raum nutzen und ihn dann mit Design-Elementen anreichern, die das Interior zum Leben erwecken. Architektur muss dem Benutzer ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Wertschätzung seiner Individualität vermitteln.


4. Netzwerke: Die Architektur muss sich anderen Disziplinen öffnen. Bereits heute ist auf dem Gebiet der Architektur ein intensiver Austausch zwischen Forschung und Praxis ebenso notwendig wie interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten mit Ingenieuren, Kunstexperten und Spezialisten für digitale Produktionsmöglichkeiten.  


5. Autonomie: Architektonisches Denken benötigt Autonomie um sich abseits der Handlungszwänge des „Finanzkapitalismus“ und Regulierungen von Architektur entwickeln zu können. Autonomie bedeutet jedoch nicht, den sozialen Kontext zu vernachlässigen.


„Erst wenn wir wissen, was die Menschen brauchen, können wir sinnvoll bauen“, resümierte Ohtake, „unerlässlich ist es daher auch, später nachzuschauen, wie die Bewohner die Gebäude tatsächlich nutzen.“

Ergänzend zum Symposium hatte Laufen ein interessantes Programm organisiert, in dessen Rahmen auch eine Ausstellung zur Architekturfotografie von Paul Clemence über die Arbeit von Ruy Ohtake eröffnet wurde.


„Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Welten von Kunst, Architektur und Design in Basel verschmelzen und ein kreatives Epizentrum schaffen. Es ist ein Privileg, in diesem Energiefeld zu arbeiten, an der Schnittstelle dreier Länder, die so reich an Kultur und Architektur sind. Wir bei Laufen nehmen das auch als Verpflichtung wahr, selbst einen kulturellen Beitrag zu leisten und unsere kulturellen Errungenschaften mit der ganzen Welt zu teilen. Das unterstreichen auch unsere Programme zur Kunst- und Kulturförderung sowie unsere langfristigen Bestrebungen eine Unternehmenskultur zu etablieren, die zu Innovation und intelligenter Risikobereitschaft anregt, den Schlüsselfaktoren für unseren unternehmerischen Erfolg.“

Marc Viardot, Director Marketing and Products Laufen Bathrooms AG


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